Hypnotize steht seit Jahren für Underground-Battlerap aus Ostdeutschland. Was früh als kompromissloser Boom-Bap begann, entwickelte sich schnell zu einem eigenständigen Sound: dreckig, raw, punchline-lastig – und zugleich persönlich und reflektiert.
Hypnotize steht für Rap ohne Blatt vor dem Mund. Für Texte, die austeilen, aber auch nach innen schauen lassen. Lines, die hängen bleiben, weil sie Haltung zeigen:
„Dein Rap klingt sehr gebildet, werd doch lieber Lehrer oder Polizei-Präsidium-Stellvertreter.“
Oder autobiografisch und schonungslos:
„Ich mach den Scheiß seit ich 14 bin, sie sagten meiner Mom, ihr Sohn ist ein gestörtes Kind.
Sie sagte, hör da nicht hin, denn wenn du immer glaubst, was man dir sagt, dann wirst du noch blind.“
„Dein Rap klingt sehr gebildet, werd doch lieber Lehrer oder Polizei-Präsidium-Stellvertreter.“
Oder autobiografisch und schonungslos:
„Ich mach den Scheiß seit ich 14 bin, sie sagten meiner Mom, ihr Sohn ist ein gestörtes Kind.
Sie sagte, hör da nicht hin, denn wenn du immer glaubst, was man dir sagt, dann wirst du noch blind.“
Mit seinem letzten Album „Räubervisagen“ hat Hypnotize diesen Ansatz weiter geschärft und live bestätigt. Allein im vergangenen Jahr spielte er zwölf Shows in ganz Deutschland und festigte damit seinen Ruf als kompromissloser Live-MC aus Magdeburg.
Hypnotize ist kein Trendprodukt, sondern das Ergebnis von Ausdauer, Eigensinn und jahrelanger Arbeit. Wer Underground-Boom-Bap mit Substanz sucht, findet hier keinen Rückblick – sondern einen Künstler, der genau weiß, warum er diesen Weg geht.