Dra-Q
Der gebürtige Berliner entdeckte seine Liebe zur Hip Hop Kultur Mitte der 1980er Jahre, als auch in der ehemaligen DDR das Beatstreet Fieber ausbrach. Unter dem Namen P-Mo begann er Anfang der 1990er Jahre eigene Lyrics zu schreiben. Mitte des letzten Jahrzehnts änderte er seinen Namen in Dra-Q-la und begann, die Musik auf professioneller Ebene zu betreiben. Mit seinen Freestyles u.a. im legendären Royal Bunker und den Bandprojekten: K-Reim, Krisenstab, der Pflegerlounge und schließlich dem Ostblokk (Mit Joe Rilla, Sera Finale, Jamie White & Pyranja) konnte er sich einen Namen in der Szene machen. Mit dem offiziellen Rap für eine McDonald‘s Werbung (2004) polarisierte er zudem enorm. Zahlreiche Kollabos mit Rappern auf der ganzen Welt und unzählige Live Shows später, gaben Q und NewDEF den Hip Hop Fans 2008 „Hoffnung“ – eines der „true-schooligsten“ Alben der letzten Zeit.
Q ist der typische Antiheld, sympathisch aber nicht ohne Fehler. Man kennt ihn, weiß aber nicht so recht in welche Ecke man ihn stecken soll – er bewegt sich auf einem schmalen Grad zwischen Berliner Straßen-Schnauze-Spitten und intellektuellem Rap.
2009 wird zusammen mit dem Rapper Abroo das Projekt „Antihelden“ geboren:
Der Schwanz im Mund der Gesellschaft, der Mittelfinger für Menschen, deren Horizont nicht über das Kommentieren von Youtube Videos hinausreicht, der Schlag ins Gesicht für diejenigen, die Hass zum 5ten Element von Hip Hop gemacht haben – es kommt ein Album, das mit der Realität abrechnet.